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UFA Wildblumenwiese feucht CH-G
- Arten
- ca. 30 Arten
- Saatmenge
- 10 g /m2
UFA Wildblumenwiese feucht CH-G (Mischungszusammensetzung)
Die UFA Wildblumenwiese feucht CH-G entspricht dem Vorbild der extensiv genutztenFuchsschwanz-Kohldistelwiese. Das Artenspektrum dieser Blumenwiese ist feuchten, frischen, mässig nährstoffreichen und sogar teils schattigen Standorten angepasst. Die Wildblumenmischung enthält gegen 30 verschiedene zwei- und mehrjährige einheimische Wiesenblumen und CH- Wildgräserarten.
Geeigneter Standort Frische bis feuchte Standorte, sonnig bis leicht schattig. Möglich sind auch lehmige, eher schwere Böden mit lokalen Verdichtungen. Moorige, torfige und schwarze Böden sind auch möglich, sie sind aber für Neuansaaten eher anspruchsvoll.
Wuchshöhe: bis ca. 1.20 m
Besonderheiten: Alle Gräserarten (= CH Wildgräser) und alle Wildblumenarten stammen aus der Schweiz. Diese Samenmischung bringt längerfristig den bestmöglichen Erfolg auf feuchten und eher nährstoffreichen Standorten.
(ausführliche Anbauanleitung) (Foto)
Saat: Saatmenge: 10 g /m2 beste Saatzeit: Mitte April bis Mitte Juni (in schwarzen Böden ab Mitte März). Saatmethode: Samen in zwei Arbeitsgängen, einmal längs und einmal quer aussäen. Nicht einarbeiten, nur gut anklopfen oder anwalzen.
Pflege im Aussaatjahr Eine UFA Blumenwiese feucht CH-G blüht zum ersten Mal nach der ersten Überwinterung. Im Aussaatjahr sieht man meistens nur Unkraut. Das muss so sein! Besonders ausgeprägt ist dies in schwarzen Böden, die viele Unkrautsamen (Wärmekeimer) enthalten. Immer dann, wenn das Unkraut so hoch und so dicht wächst, dass kein Licht mehr auf den Boden fällt, ist ein Säuberungsschnitt nötig. Schnitthöhe ca. 10 cm. Schnittgut sorgfältig zusammenrechen.
Pflege in den folgenden Jahren Die Schnittzahl und die Schnittzeitpunkte sind vom Boden und vom Klima abhängig. Der erste Schnitt ist dann fällig, wenn die Margeritten und das Fromental verblüht sind. (Das ist im Mittelland in der ersten Junihälfte). Am besten teilt man die Parzelle mehrere Teilflächen auf und mäht gestaffelt. Der Schnittzeitpunkt und Schnittanzahl dürfen von Jahr zu Jahr variieren. Ein regelmässig zu früher Schnitt schadet gleichermassen, wie wenn die Wiese jedes Jahr zu spät gemäht wird. Für diese Mischung sind in der Regel drei Schnitte nötig. Ganz wichtig ist, dass das Schnittgut vor dem Zusammenrechen drei Tage auf der Parzelle getrocknet wird. Erst das duftende, trockene Heu, wird sorgfältig zusammengenommen, abgeführt und verfüttert.