spezial
Wildblumen Blumenwiesen wildstauden
- Saatmenge
- 4 g aussaatfertige Mischung pro Quadratmeter
UFA Rotationsbrachen CH (Mischungszusammensetzungen)
UFA-Rotionsbrache Grundversion: (Standardmischung) UFA-Rotationsbrache Vollversion:(erweiterte Mischung)
Rotationsbrachen sind Ökoausgleichsflächen und werden auf Ackerland oder nach Dauerkulturen in der Talzone angesät. Sie haben als flächige Elemente (mind. 6 m breit und mindestens 20 Aren) ihren Platz in der Fruchtfolge. Rotationsbrachen bleiben mindestens 2 Jahre, mit Verlängerung 3 Jahre am gleichen Standort stehen. Rotationsbrachen bestehen aus einjährigen Ackerblumen, aus zwei- und mehrjährigen Pionierpflanzen, aus ausdauernden Wiesenblumen und Hochstauden und schliesslich aus landw. Kulturpflanzen.
Grundsätzlich können auf allen Ackerböden Rotationsbrachen ausgesät werden. Am besten gedeihen Rotationsbrachen aber auf durchlässigen, mageren, sonnigen Böden. Ungeeignet sind vernässte, verdichtete oder mit Problemunkräutern verseuchte Böden.
Bracheflächen sind fast unberührte und ungestörte Nischen in der Kulturlandschaft. Sie bieten zahlreichen Tieren Nahrung Unterschlupf und Brut- und Nistgelegenheit. Brachen bereichern durch viele schöne und seltene Wildblumen die Landschaft. Oftmals keimen in Brachefeldern seltenen, längst vergessene Arten. Weil Bracheflächen praktisch nicht befahren, nicht gedüngt und auf den Flächen auch keine Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden, schonen sie den Boden. Die Rotationsbrache erfreuen Spaziergänger durch ihre Schönheit und sie fördern die gute Beziehung zwischen Landwirtschaft und Stadtbevölkerung.
pro Hektare und Jahr, Fr. 2300.-
Saatmenge: 4 g aussaatfertige Mischung pro Quadratmeter beste Saatzeit: April Nach DZV zwischen dem 1. September und dem 30. April. Überall dort, wo massenhaften wärmeliebende Ackerunkräuter zu erwarten sind, könnte eine Herbstsaat in Erwägung gezogen werden. Allerdings ist bei Herbstsaaten mit einem erheblichen Artenverlust zu rechnen Saatmethode: Grosse Flächen ab 30 Aren mit Gras-Sämaschine, kleinere Flächen: Handsaat.
Die Jugendentwicklung einer Rotationsbrachen ist langsam. Je nach Standort kann es aber vorkommen, dass spontan wachsendes Unkraut aufkommt und die Saat konkurrenziert. Ein Säuberungsschnitt ist nach DZV aber nicht vorgesehen. Ausdauernde Wurzelunkräuter sollten laufend (Einzelstockbehandlung) bekämpft werden. Ein besonderer Augenmerk ist auch auf invasive Neophyten zu richten.
Pflege in den folgenden Jahren: Die Rotationsbrache darf (muss aber nicht) jedes Jahr während der vegetationsfreien Zeit gemäht werden. Ausdauernde Problemunkräuter müssen laufend bekämpft werden: - Blacken, - Ackerkratzdisteln - Winden - Flughafer - Quecken - invasive Neophyten ( Ambrosia, Himalaya-Knöterich, Staudenknöterich, Kanadische Goldruten, Sommerflieder, etc.).